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GeoDienst
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Die Welt
der Gesteine
Einteilung
der Gesteine / Petrographie (Gesteinskunde)
Definition: Gesteine sind in der Regel vielkörnige
Mineralaggregate, die in selbständigen, zusammenhängenden,
geologisch kartierbaren und profilierbaren Körpern auftreten.
Der Begriff "selbständig" bedeutet in diesem
Zusammenhang, daß das Gestein Ergebnis eines definierbaren
geologischen Vorgangs sein soll. Im Unterschied zum Mineral sind
Gesteine heterogene Naturkörper.
Der Mineralbestand
und das Gefüge bestimmen ein Gestein, seine
Eigenschaften und technischen Werte. Das Gefüge bezeichnet die
Ausbildung und Anordnung der Mineralien im Gestein (z.B.
Mosaikgefüge bei Tiefengesteinen, Porphyrisches Gefüge bei
Ergußgesteinen, Anlagerungsgefüge bei Sedimentgesteinen,
Parallelgefüge bei Metamorphen Gesteinen).
Die Gesteine werden nach
ihrer Entstehung eingeteilt (Genetisches System):
Aus Mineralschmelzen (Magma, Lava) entstehen die Magmatischen Gesteine.
Aus nach Transport abgelagerten Verwitterungsprodukten entstehen
durch diagenetische Vorgänge die Sedimentgesteine.
Durch Umkristallisation unter erhöhten Drucken und/oder
Temperaturen entstehen die Metamorphen Gesteine.
| (in einer Zeile sind jeweils die Tiefen-,
Erguß- bzw. Ganggesteinsäquivalente angegeben) |
letzte
Aktualisierung:
27. April 2008
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